Ev.-luth. St.-Petri-Kirchengemeinde Mörse

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Ihre Seelsorgerin Pastorin Martyna Pieczka


Liebe Möserinnen und Mörser,
seit dem Sommer 2016 arbeitet Pastorin Martyna Pieczka im Team des verbundenen Pfarramtes der ev.-luth. St.-Petri-Kirchengemeinde in Mörse und der ev.-luth. Michaelis-Kirchengemeinde in Fallersleben. Sie ist dabei für den Seelsorgebezirk Mörse zuständig. Wie schön, dass wir im Reformationsjahr 2017 ein solches Zeichen der Verbundenheit über Länder- und Sprachgrenzen erleben dürfen. Ist das nicht ein wunderbares Zeichen nach der leidvollen Geschichte unserer beiden Völker: Eine junge Pastorin aus Polen kommt zu uns und zeigt uns schon durch ihren Mut, trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten ihren Dienst in unserer Gemeinde aufzunehmen, etwas von der Kraft des Evangeliums. Eine Kraft, die uns immer wieder zum Aufbruch und zum Neuanfang ruft. Pastorin Martyna Pieczka will diesen Weg mit ihnen gehen und steht ihnen in allen Lebenslagen als Seelsorgerin zur Seite. Gerade auch dann, wenn wir Abschied von lieben Menschen nehmen müssen und Trauer und Schmerz unser Leben mühsam werden lässt. Sie begleitet sie seelsorgerlich und übernimmt die Trauerfeier.
Mein Seelsorgebezirk hat sich seit dem Dienstbeginn von Pastorin Pieczka ganz nach Fallersleben verlegt und ich bitte sie daher um ihr Verständnis, dass trotz oft langjährig gewachsener Beziehungen auch im Trauerfall nun ihre Pastorin Martyna Pieczka für sie da sein wird.
Bleiben sie behütet und getragen von Gottes großer Liebe

Ihr Holger Hermann, Pastor



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Unser Konfirmandenunterricht

Bist du dabei?

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Eltern,

jedes Jahr nach den Sommerferien starten in unserer Gemeinde wieder neue Konfirmandenjahrgänge.  Seit Jahren gibt es in unserer Region (Ehmen, Fallersleben, Mörse, Sülfeld, Wettmershagen)  zwei Modelle für den Konfirmandenunterricht, zwischen denen die Kinder und Eltern frei wählen können.

Unser KU4 Modell: Du kommst nach den Sommerferien in die 4.Klasse und möchtest bereits jetzt mit dem Konfirmandenunterricht beginnen? Dann bist du hier richtig. KU steht für Konfirmandenunterricht und die 4 für die 4.klasse. Einmal wöchentlich treffen sich die Kinder in kleinen Gruppen und werden dabei von engagierten Eltern, die bereit sind den Konfirmandenunterricht ihrer Kinder aktiv zu gestalten und Jugendlichen, begleitet. Dieser Unterricht erfolgt in Kooperation mit der Grundschule Fallersleben als AG Angebot. In der 5., 6. Und 7.Klasse gibt es dann jährliche Aktionen. In der 8.Klasse haben die Jugendlichen dann noch ein Jahr Konfirmandenunterricht, bevor die Konfirmation ansteht.

Unser traditionelles Modell (KU Regional): Du kommst nach den Sommerferien in die 7. Klasse und hast bisher nicht am KU teilgenommen? Dann komm jetzt für zwei Jahre und nimm am regionalen Konfirmandenunterricht teil. Dieser Konfirmandenunterricht wird in Kooperation mit den Gemeinden unserer Region erteilt. Kreative Aktionen, Fahrten, Ausflüge u.v.a.m. erwarten dich.

Für beide Modelle könnt ihr euch schon vorab mit dem Anmeldeformular anmelden. Einfach ausfüllen, ankreuzen, an welchen Unterricht man teilnehmen möchte und dann an unser Büro schicken:

Michaelis Kirchengemeinde Fallerleben, Schloßplatz 2, 38442 Wolfsburg

Weitere Informationen gibt es bei unseren Infoabenden. Da ist natürlich auch noch die Möglichkeit der persönlichen Anmeldung gegeben.

KU4: Anmeldung entweder über die Grundschule (die Kinder der dritten Klassen werden angeschrieben) oder beim Elternabend am Donnerstag, 27.4.2017 um 18.00uhr in unserem Gemeindehaus, Schloßplatz 2 in Fallersleben.

KU Regional (7. Und 8.Klasse): Dienstag 13.06.2017 um 19.30Uhr im Gemeindehaus in Ehmen. Am Küsterberg 9

Bitte bringt euer Stammbuch mit. Auch wer noch nicht getauft ist, ist herzlich eingeladen dabei zu sein.

Hier kann die Anmeldung heruntergeladen werden:

Dokument: Anmeldung.pdf

Dokument: Anmeldung.docx


Wir freuen uns auf euch!

Eure Pastorin Ute Ravens


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Auch Zuhören hilft.

Telefonseelsorge Wolfsburg bildet Ehrenamtliche aus.
Auch für dass Kinder- und Jugendtelefon.

Wir bieten kostenfrei an:
  • Training in Gesprächsführung
  • Gemeinschaft in einem aktiven, engagiertem Team
  • nach Absprache Einführung in Mail- und Chat-Seelsorge
Sie bringen mit:
  • Hilfsbereitschaft für Menschen in seelischer Not
  • Einfühlungsvermögen
  • Verschwiegenheit
Fühlen Sie sich angesprochen? Dann sprechen Sie uns an!
TelefonSeelsorge Wolfsburg
Leitung Petra Kretschmer
Telefon 05361 398720
telefonseelsorge.wolfsburg@evlka.de
www.telefonseelsorge-wolfsburg.de


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Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ez. 36,26

Landessuperintendent Dieter Rathing zur Jahreslosung 2017

Oft spüren wir uns im Wiederholungszwang: Das alte Laster, das alte Leiden, die alten Sätze im Kopf. Wiederholungstäter wir alle. Rückfälle in alte Unarten. Immer wieder sehen wir uns zurückgeworfen. Neues Herz und neuer Geist – das aber sieht anders aus.
Und wir haben sogar schon Erfahrung damit: Sich vor dem Fernseher herzlich lachen sehen. Sich bemerken als abgekettet von Mühsal. Beim Autofahren entspannt die anderen passieren lassen. Den längst fälligen Anruf gemacht. „Na endlich“ mich selber von mir sagen hören. „Geht doch!“ Im Urlaub sich in eine Kirche verlaufen. Ein Lied mitsummen und staunen: Da war doch was? Den wohlwollenden Blick des Fremden sich gefallen lassen. Das Zurücklächeln geschehen lassen. Neues Herz und neuer Geist im Kleinen. Aber wie sonst soll es denn anfangen? Alles muss klein beginnen.
Im Kleinen begonnen hat auch das, was wir 2017 in unserer Kirche groß feiern. 500 Jahre Reformation. Glaube und Kirche kennen auch den Wiederholungszwang:
Das alte Laster, das alte Leiden, die alten Sätze im Kopf. Der kleine Mönch Martin Luther nahm sich ein Herz und formulierte den Glauben neu. Mit frischem Geist gab er der Kirche ein neues Gewand. War er es? Luther? Martin Luther selbst hat den Glauben und die Kirche immer als Geschenk angesehen. Ein Geschenk, das Gott uns macht. Genauso sind „neues Herz und neuer Geist“: Gottesgeschenk.
Das Denken dieses Neuen aber ist unsere Sache: Du kannst dich unterbrechen, dir selbst Einhalt gebieten. Du kannst dich selbst wieder einkriegen. Nichts zwingt dich, immer weiterzumachen. Du kannst dir nachdenken, was mit dir ist. Kannst brüllen gegen die Wogen und spüren deine Kraft. Du kannst ganz anders als eben noch. Kannst anders glauben als eben noch. Anders über die Kirche denken als eben noch. Das alles sind kleine reformatorische Gedanken. Aber wie sonst soll es denn anfangen mit dem neuen Herz und dem neuen Geist? Und mit wem sonst als mit dir? Alles muss klein beginnen. Und Großes kann daraus werden.

Landessuperintendent Dieter Rathing


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Sie ist da - Interview mit unserer neuen Pastorin
Martyna Pieczka

Das Interview wurde am 18.06.2016 während des Ordinationsgottesdienstes von Pastorin Martyna Pieczka in St.-Petri-Kirche durch Pastorin Ute Ravens-Hermann durchgeführt.

Liebe Frau Pieczka, vor zwei Tagen haben sie Ihren Dienst in Mörse und Fallersleben begonnen. Aber wer sind sie eigentlich? Von woher kommen Sie?

Als gebürtige Oberschlesierin habe ich 25 Jahre in Polen gelebt. Ich bin als Einzelkind in Zabrze (früher Hindenburg) aufgewachsen. Dort habe ich Abitur gemacht. Dann habe ich in Warschau u.a. evangelische Theologie studiert. Im Jahr 2008 ha-be ich die Entscheidung getroffen für ein Jahr nach Deutschland zu kommen, um die deutsche Sprache zu lernen und natürlich die Situation der Theologiestudenten dort kennenzulernen, wo die lutherische Kirche keine Minderheitskirche ist. Und so war ich ein Jahr lang eine Stipendiatin des Gustav-Adolf-Werkes. In Leipzig fühlte ich mich sehr wohl, habe schnell meine Deutschkenntnisse verbessert, sodass ich nach meinem Abschluss in Polen zurück nach Leipzig gekommen bin um dort, aber diesmal als Doktorandin, studieren zu können.
In den letzten drei Jahren war ich Vikarin in zwei Gemeinden in Hannover Groß-Buchholz. Jetzt habe ich ein neues Zuhause, hier in Fallersleben und Mörse.

Und wenn Sie nicht in der Gemeinde sind, wo können wir sie finden?

Ich hoffe, dass ich bald einen Zumba Kurs finde und auch Orte, wo man Lateinamerikanische Tänze tanzen kann. Ich habe schon im Internet recherchiert, dass ich hier mein Hobby praktizieren kann. Aber wenn ich zu Hause bleiben möchte, dann am besten mit einem guten Krimi oder Thriller in der Hand.

Und was ist mit Fußball?

Wenn wichtige Spiele sind, gucke ich sie gerne an, sonst interessiert mich Fußball aber mehr als Phänomen. Mit dem Thema: Fußball und Religion habe ich mich während meiner Examenszeit beschäftig. Ich habe mir die Frage gestellt: was ist an dem Spiel so anziehend, was hat Fußball mit einem Gottesdienst zu tun. Und wenn es um Wolfsburg geht: ich weiß schon wo das Stadion des VfL Wolfsburg ist.

Worauf freuen sie sich besonders in Mörse und Fallersleben?

Vor Allem freue ich mich auf die Begegnungen mit Menschen: mit unserer Jugendgruppe, mit Konfis, mit Erwachsenen (egal ob sie zur Kirche gehen oder nicht), aber auch auf die Vereine, Kommunalpolitiker, wie ich gehört habe, diese sehr aktiv sind. Das Schöne an diesem Beruf ist, dass man die Menschen in verschiedenen Situationen kennenlernen und ansprechen kann: bei Tau-fen, Trauungen, beim Einkaufen oder auf der Straße.

Vielen Dank für das Gespräch!
Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen für Ihre Arbeit.










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Der Altar von St.-Petri Mörse

Unsere ev.-luth. St.-Petri-Kirchengemeinde in Mörse ist  eine der Tradition verpflichtete im ehemals dörflichen Ortskern verwurzelte Ortsgemeinde. Kleinod und Schmuckstück unserer Gemeinde ist die St.-Petri-Kirche. Die spätromanische St.-Petri-Kirche entstand Mitte des 13. Jahrhunderts.
Der östliche Teil der Kirche wurde 1475 erneuert und erweitert.
Wer St.-Petri in Mörse das erste Mal betritt, der wird sofort im Altarraum den goldglänzenden Flügelaltar mit den mittelalterlichen, bemalten Schnitzfiguren als dominantes Gestaltungselement wahrnehmen.
Seinem Anblick kann sich der Betrachter nicht entziehen, er zieht alle Blicke auf sich. Er führt das zentrale Heilsymbol des christlichen Glaubens in den Gottesdienst und Kasualien eindrücklich vor Augen. Der „durchbetete“ Raum unserer Kirche strahlt eine eigene Würde aus und hilft den Menschen zur Ruhe und zu Gott zu kommen.
Der Erhalt und die fachgerechte Restaurierung nach dem Amöbienbefall unsres Altares liegt uns deshalb sehr am Herzen. Wir danken  daher allen rechtherzlich,
die uns bisher durch ihre Spende beim Freiwilligen Kirchgeld, beim Wohltätigkeitskonzert der Gruppe „Ballou“ - der wir sehr dankbar sind – und bei anderen Gelegenheiten so großzügig unterstützt haben. 
Wer sich darüber hinaus weiterhin durch eine Spende für den Erhalt unseres mittelalterlichen Altares engagieren will, ist dazu herzlich eingeladen. 

Unser Spendenkonto bei der Volksbank BRAWO lautet:
IBAN
DE 34269910660191000000
BIC GENODEF1WOB
Stichwort: Altarrestaurierung

Möge unsere St.–Petri Kirche und ihre Altar noch vielen Generationen als Ort lebendiger Gotteserfahrung dienen.
Ihr Pastor Holger Hermann




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Reformation läuft und läuft und läuft!

„Reformationsjubiläum 2017 - Wir bewegen uns“
Unter diesem Motto wollen wir Menschen gewinnen, die 5, 10, 21 oder auch 42 Km beim diesjährigen Wolfsburg-Marathon am Sonntag, den 04. September 2016 im Kirchenkreis-Mannschaftsshirt laufen.
Wir wollen als Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis unser Beweglichkeit und Lebensfreude zum Ausdruck bringen und auf das Reformationsjubiläum aufmerksam machen.
Die Aktion wird am 18.05. um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Michaelis-Kirchengemeinde Fallersleben vorgestellt. Informieren Sie sich und kommen Sie zu dem Termin in das Gemeindehaus.
Ansprechpartner sind Pastor Peter Placke,
Tel.: 05363/4344,  E-Mail: Peter.Placke@evlka.de
und
Pastor Holger Hermann,
Tel.: 05362/4502,  E-Mail: Holger.Hermann@evlka.de
Wir werden von den Sportvereinen
VFB-Fallersleben und MTV-Vorsfelde tatkräftig unterstützt.
Der Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen unterstützt die Aktion finanziell.


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Bild: privat

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Ehrenamt für mich? Ja natürlich

Weil ich:

  • eine lebendige, attraktive Kirche mitgestalten möchte
  • meine Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen möchte
  • Projekte leiten könnte
  • meine begrenzte Zeit eigenverantwortlich einsetzen könnt
  • und andere Gründe

Kirche ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Manche sagen, die Jüngerinnen und Jünger seien die ersten Ehrenamtlichen der Kirche gewesen, andere sehen im barmherzigen Samariter das Urbild christlichen Ehrenamtes.
Fest steht: Engagement ist ein wichtiger Teil christlichen Lebens und eine Wurzel der Kirche.

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeindeglieder ohne ehrenamtliches Engagement kann weder unsere Gesellschaft, unsere Kirche noch unsere Kirchengemeinde bestehen. Für uns als evangelische Kirche ist das gemeinsame Tun von Haupt- und Ehrenamtlichen sogar grundlegend, denn nach reformatorischem Verständnis sind die Begabungen und Befähigungen gleichrangig und gleichwertig. Jede und jeder, egal ob ehrenamtlich oder beruflich, wirkt mit an der Gestaltung unserer Kirche.

In unserer Kirchengemeinde ist in vielen Bereichen der gemeindlichen und der diakonischen Arbeit durch Mitdenken und Zupacken von Jugendlichen und Älteren, von Frauen und Männern unerlässlich.

Liebe Leserinnen und Leser, wie Sie aus dem Artikel über unsere Gemeindeversammlung entnehmen können, haben wir als Kirchenvorstand uns viel für unsere Kirchengemeinde vorgenommen.

Um dieses alles umzusetzen ist Ihre ehrenamtliche Unterstützung mit Ihren vielfältigen Meinungen und Gestaltungsfähigkeiten unerlässlich.

Gemeinsam können wir es schaffen.

Über Ihre rege Mitgestaltung durch Ihr persönliches Engagement, zum Beispiel beim Erweitern des Besucherdienstes, den Posaunenchor leiten, den Gemeindebrief verteilen, die Kinder – und Jugendarbeit erweitern, die Gottesdienste mitgestalten und Projekte leiten etc., würden wir uns sehr freuen.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Pastor Holger Hermann,
Tel.: 05362-4502, E-Mail: holger.hermann@evlka.de

Ihr/Euer Kirchenvorstand